Automatische Untersuchung großer Gewebeflächen mittels Optischer Kohärenztomographie

Type of publication:  Artikel in einem Konferenzbericht
Buchtitel: 9. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Computer- und Roboterassistierte Chirugie (CURAC 2010)
Jahr: 2010
Monat: November
Seiten: 221-224
Ort: Düsseldorf, Deutschland
Abriss: Die Optische Kohärenztomographie stellt ein nicht-invasives Verfahren zur in-vivo Untersuchung von Gewebe dar, das bereits in zahlreichen Gebieten der Medizin zum Einsatz kommt, z.B. Neurochirurgie, Ophthalmologie, Laryngologie. Dabei ermöglicht die Integration der OCT-Sonde in ein motorisiertes Operationsmikroskop den navigierten Einsatz der Sonde. Dies schafft für den Chirurgen die Voraussetzung, große Gewebeflächen automatisch zu untersuchen, ohne dass zusätzliche Instrumente während der Operation zum Einsatz kommen müssen. Dabei gewährleistet das Mikroskop stets eine optimale Ausrichtung der Sonde senkrecht zur Gewebeoberfläche. Aus den OCT-Aufnahmen kann ein 3D Modell des Resektionsvolumens sowie zusätzliche Informationen zu Gewebestel-len gewonnen werden, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Dies erleichtert die intraoperative Orientierung für den Chirurgen.
Schlagworte: Mikroskop, Optische Kohärenztomographie, Robotik
Autoren: Finke, Markus
Schweikard, Achim
Anhänge
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