Transkranielle Magnetstimulation

Projektbeschreibung

Roboter Gestützte TMS Behandlung

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines robotischen Assistenzsystems für TMS. Des Weiteren arbeiten wir an einem statistischen Kartifizierungsalgorithmus, der es ermöglicht, funktionelle Repräsentationen einzelner Muskeln im Gehirn darzustellen.

Die Vorteile der robotergestützen TMS sind vielfältig:

  • Präzise Ansteuerung der Stimulationsziele.
  • Präzise Orientierung der TMS-Spule tangential zum Kopf.
  • Einfache Planung und schnelle Abarbeitung von gitterförmigen Stimulationsmustern.
  • Bewegungskompensation hält die Spule am Zielpunkt bei Kopfbewegungen. Eine Fixierung des Patienten ist nicht mehr erforderlich.
  • Wiederholbarkeit der Versuche.

Der Kartifizierungsalgorithmus verwendet alle drei maßgeblichen Informationen: Die Spulenpositionen für die Stimulation, die erhaltenen Muskelantworten und das charakteristische Feld der TMS-Spule. Die Grundidee des Algorithmus besteht in der Annahme eines monotonen funktionellen Zusammenhangs zwischen elektrischer Feldstärke am Repräsentationspunkt und der erzielten Muskelantwort. Mittels eines modifizierten Korrelationsverhältnisses und dem Kendallschen Rangkoeffizienten TAU berechnen wir eine Wharscheinlichkeitskarte für die Position der Muskelrepräsentation.

Stimulierte Gehirnareale

Veröffentlichungen

Ansprechpartner

Achim Schweikard
Haus 64 / Raum 97 +49 451 31015200


Floris Ernst
Haus 64 / Raum 95 +49 451 31015208


Ehemalige Projektmitarbeiter
  • Dr. Ing. Fernando Gasca
  • Dr.-Ing. Lars Richter
  • Dr.-Ing. Lars Matthäus
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